Kategorie-Archiv: Equipment

standard

Asahi (Pentax) Super Takumar 135mm 1:3.5 – Test Manuelles 135mm M42 Tele-Objektiv für die Video DSLR

Dies ist der erste Beitrag einer Serie, in der ich verschiedene alte manuelle M42 Objektive an einer aktuellen DSLR testen werden. Den Anfang macht dabei das Asahi Super Takumar 135mm 1:3.5.

Die Firma Asahi Opt. Co. ist heute unter dem Namen Pentax bekannt. Das Objektiv stammt aus den 70er Jahren und besitzt eine Festbrennweite von 135 mm. Die größte Blendenöffnung ist 3.5 und die kleinste Blendenöffnung liegt bei 22. Das Objektiv besteht zum größten Teil aus Metall und fühlt sich sehr hochwertig an. Der Fokusring ist groß und gleitet sanft zu den jeweiligen Endanschlägen.

Details

Brennweite: 135 mm (Festbrennweite)
Blende: 3.5 | 5.6 | 8 | 11 | 16 | 22
Fokus: manuell
Preis ∅: ca. 40 € (jetzt auf ebay anzeigen)

Produktbilder

super-takumar-135mm_2 super-takumar-135mm_3

[Weiterlesen]

seperator
Artikelbild_Geschichte

Video DSLR Kamera Slider für 50 € Güntiger professioneller DIY Kamera Slider von IGUS

Die Verwendung von einem Kamera Slider ist gerade bei szenischen Produktionen ein interessantes gestalterisches Mittel. Durch den Kamera Slider sind „sanfte“ Kamerafahrten möglich, welche so von Hand nicht durchgeführt werden können. Dabei gleitet ein Schlitten, an dem die Kamera befestigt ist, über eine Schiene. Schlitten und Schiene sind hierbei so aufeinander abgestimmt bzw. angepasst, dass möglichst keine Reibung während der Kamerafahrt entsteht. Kamerafahrten werden in allen größeren Produktionen verwendet und bieten gegenüber normalen Kameraschwenks eine gewisse räumliche Tiefen, was die Kamerafahrt interessanter für den Betrachter macht.

Ein Kamera Slider hat aber einer Haken. Er ist relativ teuer. Günstige Modelle beginnen meist bei 150 € und nach oben gibt es kaum eine Grenze. Besonders teuer wird es, wenn der Slider auch noch motorisiert ist. Es existieren viele Do It Yourself Projekte zum Bau eines Kamera Sliders, doch mit vielen sind ruhige Kamerafahrten aufgrund des nicht geeigneten Materials unmöglich. Es gibt aber auch Ausnahmen. DIY Projekte, bei denen die Schiene und der Schlitten der Firma IGUS verwendet werden sind schon um einiges besser. IGUS ist in erster Linie ein Hersteller von Maschinenelementen aus Hochleistungskunststoffen.  Dabei bieten sie auch Linearführungssysteme für automatisierte Produktionen an. Diese Linearführungen sind (vereinfacht ausgedrückt) nichts anderes als ein Schlitten, welcher über eine Schiene läuft und somit auch nichts anderes als ein Kamera Slider. Somit hat sich die Firma IGUS vermutlich gedacht, dass Sie ihre Linearführungen auch als Kamera Slider für die audiovisuelle Produktion verkaufen können und bieten diese somit über ihre Website an. Der Vorteil ist hier, dass die Systeme günstig sind und nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden können. So ist es nämlich möglich einen stabilen und sanft gleitenden Kamera Slider für knapp 50 € zu erwerben.

IGUS stellen auf ihrer Website einen interaktiven Konfigurator für den Kamera Slider bereit. Ich habe mich bei meinem Kamera Slider für die folgenden Konfiguration entschieden:

IGUS Kamerasilder Konfigurator

Es handelt sich hierbei um die kleinste Variante des Kamera Slider, welche aber für eine kleine DSLR, DSLM oder eine GoPro völlig ausreichend ist. Um Geld zu sparen habe ich mich außerdem dazu entschieden, eine ungebohrte Schiene zu nehmen. Da ich eine Bohrmaschine und Metallbohrer zu hause habe, war es kein Problem die entsprechenden Löscher selbst zu bohren. Dadurch spart man immerhin 3,60 € gegenüber dem Standardbohrbild und sogar 33,61 € gegenüber den 3/8 Zoll Bohrungen. Warum letztere so teuer sind ist mir leider auch nicht klar. Auch die Bohrung im Schlitten habe ich selbst durchgeführt und somit weitere 12,50 € gespart. Einstellbare Lager und die Klemme sind ebenfalls nicht unbedingt notwendig. Der Schlitten wird vor Lieferung auf die Schiene eingestellt und getestet. Weiterhin habe ich mich für eine relativ kurze Schiene von „nur“ 60 cm entschieden. Meiner Meinung nach reicht diese Länge für die meisten Kamerafahrten völlig aus. Zusätzlich ist die Schiene dadurch sehr handlich und kann überall mit hin genommen werden. Bei der Auswahl „Ungebohrt“ und „Standardbohrbild“ habt ihr die Möglichkeit eine beliebige Schienenlänge auszuwählen. Also wenn ihr eine längere Schiene benötigt ist dies natürlich auch kein Problem.

[Weiterlesen]

seperator
praxiseinsatz

Video DSLR Grundausrüstung Welches Zubehör darf beim Filmen mit der DSLR nicht fehlen?

Neben der eigentlichen Kamera benötigt man beim Filmen mit der DSLR noch verschiedenes Zusatzequipment, um die perfekte Video DSLR Grundausrüstung zu erhalten. Dies sollte man im Vorfeld unbedingt beachten, weil dadurch die niedrigen Anschaffungskosten einer DSLR schnell in die Höhe steigen können!

Auf das Kameramodell selbst möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Da hat jeder seine eigenen Vorlieben. Welche Kameras generell gut für den Einstieg in die DSLR Filmproduktion geeignet sind, werde ich in einem weiteren (zukünftigen) Beitrag behandeln.

Objektive

Welche DSLR oder DSLM ihr besitzt ist zunächst einmal egal. Viel wichtiger als das Kameramodell, ist ein gutes Objektiv! Selbst mit der besten Kamera und einem schlechten Objektiv kann man keine qualitativ hochwertigen Aufnahmen durchführen! Das Objektiv ist schließlich das erste Glied in der Kette, welches das Motiv einfangen soll. Der Vorteil einer DSLR ist natürlich, dass man das Objektiv wechseln kann. Bei herkömmlichen Camcordern geht das in der Regel nicht und somit kann man hier schon mal Pech haben, was die Bildqualität betrifft. Da es so viele unterschiedliche Objektive für die unterschiedlichen Kameramodelle gibt, ist es natürlich an dieser Stelle schwer, Empfehlungen für bestimmte Objektive auszusprechen. Eine Tatsache, welche fast immer zutrifft ist aber die, dass das mit der Kamera mitgelieferte Objektiv (Kit-Objektiv) eher minderwertig ist. Für den Anfang reicht es sicherlich aus, aber sobald man höherwertige Aufnahmen durchführen möchte, sollte man zu besseren Objektiven greifen.

Warum ist das Kit-Objektiv nicht so gut?

Dies liegt daran, dass es sich in der Regel um ein Zoom-Objektiv, also einem Objektiv mit verschiedenen Brennweiten handelt. Hier gibt es durchaus auch gute (meist sehr teure) Objektive, welche aber trotzdem einer Festbrennweite i.d.R. unterlegen sind. Der Grund dafür ist, dass in Zoom-Objektiven mehr optische Linsen verbaut werden müssen als bei einer Festbrennweite. Dies führt dann zu einem Qualitätsverlust. Gute Zoom-Objektive sind meistens teuer und würden den Preis von günstigen Kameramodellen schnell übersteigen, weshalb sie nicht im Kit zusammen mit der Kamera verkauft werden. Weiterhin sind Kit-Objektive meist lichtschwach, d. h. sehr niedrige Blendenwerte sind nicht möglich und somit auch keine extrem geringe Schärfentiefe. Auch sind die Verarbeitungsqualität, die Ergonomie und die Schärfe der Objektive nicht sonderlich gut.

Welche Brennweite sollte es sein?

Für den Anfang sollte die Abdeckung von drei Brennweitenbereichen zunächst ausreichend sein. Ein Weitwinkel Objektiv für großflächige Aufnahmen, eine Normalbrennweite welche dem menschlichen Auge entspricht und ein Tele Objektiv für weiter entfernte Objekte. An dieser Stelle muss unbedingt der Formatfaktor (siehe folgenden Beitrag) mit einkalkuliert werden, da es hierdurch zu „Brennweitenveränderungen“ kommt. Die nachfolgende Tabelle zeigt typische Brennweiten zum entsprechenden Formatfaktor für das Filmen mit der DSLR:

Vollformat (1,0) APS-C (1,6) Four-Thirds (2,0)
Weitwinkel 28 mm ~ 18 mm ~ 14 mm
Normal 50 mm ~ 32 mm ~ 25 mm
Tele 85 – 200 mm ~ 50 – 125 mm ~ 40 – 100 mm

Welches Objektiv sollte man nun kaufen?

Diese Frage ist, wie anfangs erwähnt, an dieser Stelle nicht so leicht zu beantworten. Der Objektivmarkt ist riesig und die Preisunterschiede sind enorm. Da sich diese Seite ja überwiegend mit günstigem Equipment beschäftigt, habe ich euch mal verschiedene Objektive für das Filmen im unteren Preissegment herausgesucht.

[Weiterlesen]

seperator
Test

Günstige DSLR Displaylupe aus China Ist sie zu gebrauchen oder sollte man lieber mehr investieren?

In vielen Onlineshops sind die günstigen No Name Sucher- / Displaylupen aus China für DSLR’s unter den verschiedensten Namen zu finden. Die Preisspanne, in der die DSLR Displaylupe angeboten wird, ist dabei ziemlich groß. Zwischen 10 € und 100 € ist alles dabei, obwohl es sich um ein und dasselbe Produkt handelt. Zu finden sind die Displaylupen z.B. auf ebay unter den folgenden Produktbezeichnungen:

displaylupe

Die Frage die sich einem stellt ist natürlich, ob diese Produkte überhaupt etwas taugen oder als Schrott bezeichnet werden können. Meine Meinung dazu: JA, für den (günstigsten) Preis ist die DSLR Displaylupe grundsätzlich zu gebrauchen! Warum das so ist versuche ich in diesem Beitrag etwas zu erläutern.

Wofür wird eine Displaylupe überhaupt benötigt? Mithilfe der Displaylupe ist es zum einen möglich das Bild auf dem LCD der Kamera vergrößert darzustellen und zum anderen bietet sie einen Schutz vor Lichteinstrahlung (z. B. Sonne). Gerade bei Außendrehs mit einem hohen Umgebungslicht ist es oft schwierig etwas auf dem Kameradisplay zu erkennen. Dadurch ist es fast unmöglich die korrekte Schärfe zu finden und das Motiv ordentlich zu kontrollieren. Der Sucher an der Kamera selbst kann zumindest bei DSLR’s im Live View Modus leider nicht verwendet werden.

Eine Displaylupe wird auf das Kameradisplay montiert und ermöglicht die Vergrößerung sowie den Schutz vor Sonneneinstrahlung. Durch die Augenmuschel an der Displaylupe kann das Motiv betrachtet werden.

[Weiterlesen]

seperator