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Olympus E-M1 bald mit 4K Video? Neue Custom Firmware "Lightsnow" gibt Hoffnung.

Es existiert eine neue Version der Custom Firmware „Lightsnow“ für die Olympus E-M1 Systemkamera. Nachdem bereits für Canon, Panasonic und Nikon Kameras Firmware-Erweiterungen vorhanden sind, scheint es jetzt auch für Olympus DSLM’s voranzugehen. Die jetzt veröffentlichte Feature-Liste auf dem Blog LightSnow Dev gibt Hoffnung auf mehr Funktionen in naher Zukunft.

Olympus OM-D E-M1Bildquelle: Olympus

Der Sensor wird ab sofort bei Full-HD größer ausgelesen. Die Auslesung entspricht einer Auflösung von knapp 4K und wird auf 1080p herunterskaliert. Dadurch ergeben sich folgende Verbesserungen:

  • Besserer (sanfter) Auto-Fokus
  • Vollständige Sensorauslesung (kein Crop)
  • Höhere Empfindlichkeit (ISO) bei schlechten Lichtverhältnissen
  • Größerer Dynamikumfang

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Weiterentwicklungen bei der DSLR Welche technischen Entwicklungen können zukünftig bei der DSLR erwartet werden?

Große technische Weiterentwicklungen bei der DSLR konnten im Bereich der Videofunktion in den letzten Jahren nicht beobachtet werden. Da die Kamerahersteller keine Angaben über Weiterentwicklungen in zukünftigen Produkten veröffentlichen, können an dieser Stelle nur Mutmaßungen getroffen werden, welche technischen Weiterentwicklungen in nächster Zeit folgen könnten.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird die Auflösung bei allen zukünftigen DSLR-Modellen erhöht werden. Panasonic, Sony und Canon bieten bereits erste Kameras mit einer 4K Auflösung an und weitere Hersteller und Modelle werden sicherlich folgen, sobald sich diese Auflösung bei den Ausgabegeräten endgültig durchgesetzt hat. Eine 6K Auflösung existiert zwar bereits vereinzelt bei Filmkameras, aber bis diese Auflösung im Consumer Bereich ankommt, wird noch einige Zeit vergehen. Bei solchen Auflösungen müssen ausreichend große und schnelle Speichermedien (z. B. SSD’s) eingesetzt werden, was bei DSLR’s aufgrund der Bauform zurzeit nicht möglich ist.

Eine zusätzliche Weiterentwicklung wäre eine RAW-Aufnahmefunktion, also die Speicherung der Daten ohne oder nur mit geringer Komprimierung. Dass dies bereits möglich ist, zeigen diverse DSLR Konkurrenzprodukte. Aber auch die Canon DSLR’s selbst bieten durch die Magic Lantern Erweiterung bereits jetzt eine RAW-Unterstützung an. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis die Hersteller diesen Schritt gehen werden. Eine weitere Möglichkeit um die Bildqualität zu verbessern, wäre die Erhöhung der Datenrate des verwendeten Codecs oder die Integration eines neuen Codecs wie z. B. H.265. Ein unkomprimiertes Signal könnte über den HDMI-Ausgang der Kamera gesendet und von einem externen Rekorder aufgezeichnet werden. Dazu müsste der HDMI-Ausgang bei der Aufnahme die volle Auflösung und keine On-Screen-Infos ausgeben. Bei einigen Kameras ist diese Funktion bereits vorhanden. Allgemein könnte der Dynamikumfang durch die Weiterentwicklung von Speichermedien, die Verbesserung der Bildprofile und die kameraseitige Verarbeitungsgeschwindigkeit angehoben werden.

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