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Video DSLR Kamera Slider für 50 € Güntiger professioneller DIY Kamera Slider von IGUS

Die Verwendung von einem Kamera Slider ist gerade bei szenischen Produktionen ein interessantes gestalterisches Mittel. Durch den Kamera Slider sind „sanfte“ Kamerafahrten möglich, welche so von Hand nicht durchgeführt werden können. Dabei gleitet ein Schlitten, an dem die Kamera befestigt ist, über eine Schiene. Schlitten und Schiene sind hierbei so aufeinander abgestimmt bzw. angepasst, dass möglichst keine Reibung während der Kamerafahrt entsteht. Kamerafahrten werden in allen größeren Produktionen verwendet und bieten gegenüber normalen Kameraschwenks eine gewisse räumliche Tiefen, was die Kamerafahrt interessanter für den Betrachter macht.

Ein Kamera Slider hat aber einer Haken. Er ist relativ teuer. Günstige Modelle beginnen meist bei 150 € und nach oben gibt es kaum eine Grenze. Besonders teuer wird es, wenn der Slider auch noch motorisiert ist. Es existieren viele Do It Yourself Projekte zum Bau eines Kamera Sliders, doch mit vielen sind ruhige Kamerafahrten aufgrund des nicht geeigneten Materials unmöglich. Es gibt aber auch Ausnahmen. DIY Projekte, bei denen die Schiene und der Schlitten der Firma IGUS verwendet werden sind schon um einiges besser. IGUS ist in erster Linie ein Hersteller von Maschinenelementen aus Hochleistungskunststoffen.  Dabei bieten sie auch Linearführungssysteme für automatisierte Produktionen an. Diese Linearführungen sind (vereinfacht ausgedrückt) nichts anderes als ein Schlitten, welcher über eine Schiene läuft und somit auch nichts anderes als ein Kamera Slider. Somit hat sich die Firma IGUS vermutlich gedacht, dass Sie ihre Linearführungen auch als Kamera Slider für die audiovisuelle Produktion verkaufen können und bieten diese somit über ihre Website an. Der Vorteil ist hier, dass die Systeme günstig sind und nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden können. So ist es nämlich möglich einen stabilen und sanft gleitenden Kamera Slider für knapp 50 € zu erwerben.

IGUS stellen auf ihrer Website einen interaktiven Konfigurator für den Kamera Slider bereit. Ich habe mich bei meinem Kamera Slider für die folgenden Konfiguration entschieden:

IGUS Kamerasilder Konfigurator

Es handelt sich hierbei um die kleinste Variante des Kamera Slider, welche aber für eine kleine DSLR, DSLM oder eine GoPro völlig ausreichend ist. Um Geld zu sparen habe ich mich außerdem dazu entschieden, eine ungebohrte Schiene zu nehmen. Da ich eine Bohrmaschine und Metallbohrer zu hause habe, war es kein Problem die entsprechenden Löscher selbst zu bohren. Dadurch spart man immerhin 3,60 € gegenüber dem Standardbohrbild und sogar 33,61 € gegenüber den 3/8 Zoll Bohrungen. Warum letztere so teuer sind ist mir leider auch nicht klar. Auch die Bohrung im Schlitten habe ich selbst durchgeführt und somit weitere 12,50 € gespart. Einstellbare Lager und die Klemme sind ebenfalls nicht unbedingt notwendig. Der Schlitten wird vor Lieferung auf die Schiene eingestellt und getestet. Weiterhin habe ich mich für eine relativ kurze Schiene von „nur“ 60 cm entschieden. Meiner Meinung nach reicht diese Länge für die meisten Kamerafahrten völlig aus. Zusätzlich ist die Schiene dadurch sehr handlich und kann überall mit hin genommen werden. Bei der Auswahl „Ungebohrt“ und „Standardbohrbild“ habt ihr die Möglichkeit eine beliebige Schienenlänge auszuwählen. Also wenn ihr eine längere Schiene benötigt ist dies natürlich auch kein Problem.

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wiki

Video DSLR Grundlagen Kurs Alle wichtigen Informationen zum Filmen mit der DSLR

Oben im Hauptmenü dieses Blogs befindet sich der Punkt DSLR-VIDEO. Hinter diesem unscheinbaren Link verbergen sich sehr viele nützlichen Informationen zum Thema: Filmen mit DSLR. Ich möchte in diesem Beitrag kurz auf die vorhandenen Themen eingehen und eine Übersicht schaffen. Zukünftig ist es geplant aus diesen Punkten ein e-Book zu erstellen, welches noch ein wenig umfangreicher sein soll.

Video DSLR Grundlagen Kurs

#1 – Geschichte

Wie der Menüpunkt schon aussagt, geht es hier um die Geschichte bzw. die Entwicklung der normalen Spiegelreflexkamera hin zur videofähigen DSLR.

#2 Technische Grundlagen

#2.1 Bildwandler und Kameraoptik

Auf dieser Seite geht es um CMOS und CCD Bildwandler und deren Eigenschaften in der audiovisuellen Produktion. Weiterhin geht es um die verschiedenen Sensorformate, deren Größen und den Formatfaktor (auch Cropfactor). Auch die begehrte Schärfentiefe (Tiefenschärfe) wird hier ausführlich erläutert. Abschließend wird noch auf die Empfindlichkeit (ISO) und den Dynamikumfang (Dynamic Range) eingegangen.

#2.2 Bildauflösung / -format und -frequenz

Hier werden die verschiedenen Bildauflösung wie HD (720p, 1080p, 2K) und UltraHD (4K, 6K) erläutert und die Unterschiede aufgezeigt. Weiterhin wird auf die verschieden Bildformate wie 16:9, 4:3 und Cinemascope eingegangen. Auch die Bildfrequenz und deren Bedeutung beim Filmen wird auf dieser Seite erläutert.

#2.3 Videokomprimierung

Das Kapitel der technischen Grundlagen wird durch die Videokomprimierung abgerundet. Hier geht es um die Farbunterabtastung (Color Subsampling), verschiedene Komprimierungsverfahren und Codecs, sowie um Video-Containerformate.

#3 Das Videoaufnahmesystem

#3.1 Digitale Spiegelreflexkamera

Diese Seite gibt einen Überblick über die DSLR in der audiovisuellen Produktion. Es wird aufgezeigt, wie sich die technischen Eigenschaften der Kamera positiv auf die Filmerstellung auswirken können.

#3.2 Spiegellose Systemkamera

Hier geht es um spiegellose Systemkameras (DSLM). Es wird der Kameratyp vorgestellt und auf die Unterschiede zur DSLR eingegangen.

#3.3 Systembedingte Einschränkungen

Die systembedingten Einschränkungen sollen verschiedene Probleme und Nachteile der DSLR in der Filmproduktion aufzeigen. Diese Seite setzt sich mit den Themen Rolling Shutter, Aliasing und Moiré, Pixelfehler, Überhitzung, Dynamik und Komprimierung, Autofokus, Audio, Ergonomie und Weiteren auseinander.

#3.4 DSLR / Camcorder

An dieser Stelle werden die grundlegenden Unterschiede der Video DSLR zu einem Camcorder aufgezeigt. Weiterhin gibt der Beitrag Aufschluss darüber, welcher Kameratyp für welche Situation am besten geeignet ist.

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praxiseinsatz

Video DSLR Grundausrüstung Welches Zubehör darf beim Filmen mit der DSLR nicht fehlen?

Neben der eigentlichen Kamera benötigt man beim Filmen mit der DSLR noch verschiedenes Zusatzequipment, um die perfekte Video DSLR Grundausrüstung zu erhalten. Dies sollte man im Vorfeld unbedingt beachten, weil dadurch die niedrigen Anschaffungskosten einer DSLR schnell in die Höhe steigen können!

Auf das Kameramodell selbst möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Da hat jeder seine eigenen Vorlieben. Welche Kameras generell gut für den Einstieg in die DSLR Filmproduktion geeignet sind, werde ich in einem weiteren (zukünftigen) Beitrag behandeln.

Objektive

Welche DSLR oder DSLM ihr besitzt ist zunächst einmal egal. Viel wichtiger als das Kameramodell, ist ein gutes Objektiv! Selbst mit der besten Kamera und einem schlechten Objektiv kann man keine qualitativ hochwertigen Aufnahmen durchführen! Das Objektiv ist schließlich das erste Glied in der Kette, welches das Motiv einfangen soll. Der Vorteil einer DSLR ist natürlich, dass man das Objektiv wechseln kann. Bei herkömmlichen Camcordern geht das in der Regel nicht und somit kann man hier schon mal Pech haben, was die Bildqualität betrifft. Da es so viele unterschiedliche Objektive für die unterschiedlichen Kameramodelle gibt, ist es natürlich an dieser Stelle schwer, Empfehlungen für bestimmte Objektive auszusprechen. Eine Tatsache, welche fast immer zutrifft ist aber die, dass das mit der Kamera mitgelieferte Objektiv (Kit-Objektiv) eher minderwertig ist. Für den Anfang reicht es sicherlich aus, aber sobald man höherwertige Aufnahmen durchführen möchte, sollte man zu besseren Objektiven greifen.

Warum ist das Kit-Objektiv nicht so gut?

Dies liegt daran, dass es sich in der Regel um ein Zoom-Objektiv, also einem Objektiv mit verschiedenen Brennweiten handelt. Hier gibt es durchaus auch gute (meist sehr teure) Objektive, welche aber trotzdem einer Festbrennweite i.d.R. unterlegen sind. Der Grund dafür ist, dass in Zoom-Objektiven mehr optische Linsen verbaut werden müssen als bei einer Festbrennweite. Dies führt dann zu einem Qualitätsverlust. Gute Zoom-Objektive sind meistens teuer und würden den Preis von günstigen Kameramodellen schnell übersteigen, weshalb sie nicht im Kit zusammen mit der Kamera verkauft werden. Weiterhin sind Kit-Objektive meist lichtschwach, d. h. sehr niedrige Blendenwerte sind nicht möglich und somit auch keine extrem geringe Schärfentiefe. Auch sind die Verarbeitungsqualität, die Ergonomie und die Schärfe der Objektive nicht sonderlich gut.

Welche Brennweite sollte es sein?

Für den Anfang sollte die Abdeckung von drei Brennweitenbereichen zunächst ausreichend sein. Ein Weitwinkel Objektiv für großflächige Aufnahmen, eine Normalbrennweite welche dem menschlichen Auge entspricht und ein Tele Objektiv für weiter entfernte Objekte. An dieser Stelle muss unbedingt der Formatfaktor (siehe folgenden Beitrag) mit einkalkuliert werden, da es hierdurch zu „Brennweitenveränderungen“ kommt. Die nachfolgende Tabelle zeigt typische Brennweiten zum entsprechenden Formatfaktor für das Filmen mit der DSLR:

Vollformat (1,0) APS-C (1,6) Four-Thirds (2,0)
Weitwinkel 28 mm ~ 18 mm ~ 14 mm
Normal 50 mm ~ 32 mm ~ 25 mm
Tele 85 – 200 mm ~ 50 – 125 mm ~ 40 – 100 mm

Welches Objektiv sollte man nun kaufen?

Diese Frage ist, wie anfangs erwähnt, an dieser Stelle nicht so leicht zu beantworten. Der Objektivmarkt ist riesig und die Preisunterschiede sind enorm. Da sich diese Seite ja überwiegend mit günstigem Equipment beschäftigt, habe ich euch mal verschiedene Objektive für das Filmen im unteren Preissegment herausgesucht.

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Test

Günstige DSLR Displaylupe aus China Ist sie zu gebrauchen oder sollte man lieber mehr investieren?

In vielen Onlineshops sind die günstigen No Name Sucher- / Displaylupen aus China für DSLR’s unter den verschiedensten Namen zu finden. Die Preisspanne, in der die DSLR Displaylupe angeboten wird, ist dabei ziemlich groß. Zwischen 10 € und 100 € ist alles dabei, obwohl es sich um ein und dasselbe Produkt handelt. Zu finden sind die Displaylupen z.B. auf ebay unter den folgenden Produktbezeichnungen:

displaylupe

Die Frage die sich einem stellt ist natürlich, ob diese Produkte überhaupt etwas taugen oder als Schrott bezeichnet werden können. Meine Meinung dazu: JA, für den (günstigsten) Preis ist die DSLR Displaylupe grundsätzlich zu gebrauchen! Warum das so ist versuche ich in diesem Beitrag etwas zu erläutern.

Wofür wird eine Displaylupe überhaupt benötigt? Mithilfe der Displaylupe ist es zum einen möglich das Bild auf dem LCD der Kamera vergrößert darzustellen und zum anderen bietet sie einen Schutz vor Lichteinstrahlung (z. B. Sonne). Gerade bei Außendrehs mit einem hohen Umgebungslicht ist es oft schwierig etwas auf dem Kameradisplay zu erkennen. Dadurch ist es fast unmöglich die korrekte Schärfe zu finden und das Motiv ordentlich zu kontrollieren. Der Sucher an der Kamera selbst kann zumindest bei DSLR’s im Live View Modus leider nicht verwendet werden.

Eine Displaylupe wird auf das Kameradisplay montiert und ermöglicht die Vergrößerung sowie den Schutz vor Sonneneinstrahlung. Durch die Augenmuschel an der Displaylupe kann das Motiv betrachtet werden.

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photokina

[Spezial] Photokina 2014 Alle wichtigen DSLR / DSLM Neuheiten für den Videobereich

In diesem Beitrag werde ich euch alle wichtigen Neuheiten im Bereich DSLR / DSLM und Zubehör für den Videobereich von der Photokina 2014 (16. bis 21. September 2014 ) in Köln vorstellen.

Canon EOS 7D Mark II

Canon hat auf der Photokina die überarbeitete Version der EOS 7D MKII vorgestellt. Wirklich viele neue Funktionen im Videobereich gibt es leider nicht, womit sich Canon seiner Linie treu bleibt (siehe Beitrag über die Marktsituation der DSLR’s).

EOS 7D Mark II

Bildquelle: Canon

Nachfolgend ein paar technische Eigenschaften:

  • 20,2 MP APS-C Sensor
  • Max. ISO 51.200
  • Videokomprimierung: MP4 – H.264 (4:2:0)
  • Videoauflösungen:
    • Full HD: 1920×1080 (bis zu 60fps)
    • HD Ready: 1280×720 (bis zu 60fps)
  • 4:2:2 (unkomprimiertes Video) über HDMI (8 Bit)
  • Servo Auto Fokus für Video
  • Timelapse Funktion
  • Kopfhörerausgang / Mikrofoneingang

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budget

Low-Budget-Filmmaking Filmen mit kleinem Budget

Ein großer Bereich, in dem die DSLR eingesetzt wird, ist das Low-Budget-Filmmaking, also die Filmerstellung mit geringen finanziellen Mitteln. Der erste Punkt der an dieser Stelle genannt werden sollte, ist der Wissenserwerb. Das Wissen zum Umgang mit der DSLR kann problemlos über das Internet und i. d. R. auch kostenlos bezogen werden (z. B. über blendmedia.de). Mit der großen Verbreitung der DSLR sind auch viele Communities, welche sich ausschließlich mit dem Thema des DSLR Filmens beschäftigen, entstanden. Personen helfen sich also gegenseitig beim Umgang mit der DSLR. Des Weiteren existieren viele Tutorials in Videoplattformen und sogar Profi Kameraleute und Filmschaffende geben Tipps im Umgang mit der DSLR.

Durch den niedrigen Preis können Low-Budget-Filmer den Film Look, insbesondere die geringe Schärfentiefe von großen Produktionen, nachempfinden. Dies war zuvor nur unter Qualitätseinbußen mit einem 35mm-Adapter an einem Camcorder möglich. Diese Adapter werden vor das eigentliche Objektiv des Camcorders gesetzt. Ein zusätzliches Objektiv projiziert das Bild auf eine Mattscheibe, welche wiederum vom Camcorder abgefilmt wird. Dieses System befindet sich in einem lichtdichten Gehäuse. Da das projizierte Bild auf dem Kopf steht, muss dieses noch in der Nachbearbeitung gedreht werden. 35mm Adapter gibt es von professionellen Herstellern oder werden per Eigenbau angefertigt. Da ein zusätzliches Objekt in das optische System der Kamera integriert wird, entstehen Lichteinbußen und Schärfeverluste. Die Verwendung einer DSLR bietet in diesem Fall auch eine Qualitätssteigerung des Bildes. Durch die hohe Empfindlichkeit können weiterhin Kosten bei Crew und Licht eingespart werden. Durch die Vielzahl verfügbarer Objektive können diese ggf. bei Bekannten mit Spiegelreflexkamera ausgeliehen werden und müssen somit nicht gekauft werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung manueller Objektive. Benötigtes Zusatzequipment kann ebenfalls ausgeliehen oder selbst gebaut werden.

Weiterhin können selbst Einsteigergeräte bereits eine gewisse Qualität bieten. Betrachtet man z. B. die Produktlinie von Canon DSLR’s, so fällt auf, dass im Bereich der Videoaufnahme keine großen Unterschiede vorhanden sind. Abweichungen sind lediglich bei den Anschlüssen (Mikrofon, Kopfhörer) und der Prozessorgeschwindigkeit vorzufinden. Die nachfolgende Tabelle zeigt exemplarisch einen Vergleich der Canon EOS 1200D und der 7D, welche preislich über 1000 € auseinanderliegen. Es lohnt sich also, im Vorfeld einen Vergleich der Videofunktionen von DSLR’s durchzuführen und somit ggf. Geld einzusparen. Die Kameras haben natürlich noch weitere Unterschiede, welche eine Preissteigerung gewissermaßen rechtfertigen. Die Gehäuse der höherpreisigen Geräte sind i. d. R. robuster und verschiedene zusätzliche Softwarefunktionen und natürlich Fotofunktionen sind vorhanden. Geht man bei Canon noch eine Preiskategorie höher (5D MKIII), erhält man auch weitere Funktionen im Videobereich wie eine höhere Empfindlichkeit, Auswahl zwischen Inter- / Intraframe Codec und ein unkomprimiertes 8-Bit 4:2:2 HDMI Ausgangssignal.

Modell: 1200D 7D
Prozessor: DIGIC 4 Dual DIGIC 4
ISO: 6400 6400
Sensor: APS-C APS-C
Megapixel: 18 18
Videotyp: MOV (H.264 (4:2:0 – 8 Bit)) MOV (H.264 (4:2:0 – 8 Bit))
Videoauflösung: 1.920 x 1.080 (30, 25, 24B/s)
1.280 x 720 (60, 50B/s)
640 x 480 (30, 25 B/s)
1.920 x 1.080 (30, 25, 24B/s)
1.280 x 720 (60, 50B/s)
640 x 480 (30, 25 B/s)
Preis: 365 € 1549 €

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4k

Weiterentwicklungen bei der DSLR Welche technischen Entwicklungen können zukünftig bei der DSLR erwartet werden?

Große technische Weiterentwicklungen bei der DSLR konnten im Bereich der Videofunktion in den letzten Jahren nicht beobachtet werden. Da die Kamerahersteller keine Angaben über Weiterentwicklungen in zukünftigen Produkten veröffentlichen, können an dieser Stelle nur Mutmaßungen getroffen werden, welche technischen Weiterentwicklungen in nächster Zeit folgen könnten.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird die Auflösung bei allen zukünftigen DSLR-Modellen erhöht werden. Panasonic, Sony und Canon bieten bereits erste Kameras mit einer 4K Auflösung an und weitere Hersteller und Modelle werden sicherlich folgen, sobald sich diese Auflösung bei den Ausgabegeräten endgültig durchgesetzt hat. Eine 6K Auflösung existiert zwar bereits vereinzelt bei Filmkameras, aber bis diese Auflösung im Consumer Bereich ankommt, wird noch einige Zeit vergehen. Bei solchen Auflösungen müssen ausreichend große und schnelle Speichermedien (z. B. SSD’s) eingesetzt werden, was bei DSLR’s aufgrund der Bauform zurzeit nicht möglich ist.

Eine zusätzliche Weiterentwicklung wäre eine RAW-Aufnahmefunktion, also die Speicherung der Daten ohne oder nur mit geringer Komprimierung. Dass dies bereits möglich ist, zeigen diverse DSLR Konkurrenzprodukte. Aber auch die Canon DSLR’s selbst bieten durch die Magic Lantern Erweiterung bereits jetzt eine RAW-Unterstützung an. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis die Hersteller diesen Schritt gehen werden. Eine weitere Möglichkeit um die Bildqualität zu verbessern, wäre die Erhöhung der Datenrate des verwendeten Codecs oder die Integration eines neuen Codecs wie z. B. H.265. Ein unkomprimiertes Signal könnte über den HDMI-Ausgang der Kamera gesendet und von einem externen Rekorder aufgezeichnet werden. Dazu müsste der HDMI-Ausgang bei der Aufnahme die volle Auflösung und keine On-Screen-Infos ausgeben. Bei einigen Kameras ist diese Funktion bereits vorhanden. Allgemein könnte der Dynamikumfang durch die Weiterentwicklung von Speichermedien, die Verbesserung der Bildprofile und die kameraseitige Verarbeitungsgeschwindigkeit angehoben werden.

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film

Professionelle Produktionen DSLR's in TV- / Serien- und Filmproduktionen

Der Einsatz von DSLR’s kan heute in verschiedenen professionellen Produktionen beobachtet werden. Dieser Artikel zeigt einige Bespiele und die Beweggründe für den Einsatz auf.

TV-Produktion

Offiziell wird das Ausgangsmaterial von videofähigen DSLR’s von TV-Sendern nicht zur Ausstrahlung anerkannt. Die Sender haben verschiedene Richtlinien erstellt, welche die Eigenschaften des Materials definieren. In den Richtlinien von ARD / ZDF finden sich z. B. die folgenden Angaben für internes und Zuliefermaterial:

  • Dateiformat: MXF (inkl. Timecode)
  • Kompressionsformate: MPEG-2 (50 MBit/s), AVC-I 100 (112 MBit/s), ProRes (ca. 184 MBit/s), etc.
  • Abtastformate: 4:2:2 – 1080i/25, 1080p/25 (bei szenischen Produktionen)

In den Richtlinien der ProSiebenSat.1 Gruppe zeigt sich ein ähnliches Bild:

  • Dateiformat: MXF (inkl. Timecode)
  • Kompressionsformate: MPEG-2 (150 MBit/s), XDCAM (50 MBit/s)
  • Abtastformate: 4:2:2 – 1080i/50, 1080p/25

Diese Formate können zurzeit von DSLR’s noch nicht ausgegeben werden, aber trotzdem scheint die DSLR von den Sendern verwendet zu werden. Das Material wird dann vermutlich konform umgewandelt.

Wenn man aufmerksam das TV-Programm verfolgt, kann man den Einsatz von DSLR’s oft erkennen. In den meisten Fällen (aber nicht ausschließlich) wo eine extrem geringe Schärfentiefe vorhanden ist, wird eine DSLR verwendet. Die gewöhnlichen EB-Kameras können dies aufgrund der kleineren Sensoren nicht realisieren bzw. nur  durch die Verwendung einer großen Brennweite, welche den  Abstand zu einem Objekt allerdings stark erhöht und somit i. d. R. nicht praktikabel ist. Bestätigt wird die Vermutung dann häufig, wenn der Kameramann mit der DSLR von einer anderen Kamera erfasst wird. Die beiden nachfolgenden Screenshots zeigen jeweils ein Beispiel für Interviewsituationen im TV.

tv_wdrBildquelle: WDR

 

tv_pro7Bildquelle: Prosieben

Auch bei anderen Sendern kann der Einsatz der DSLR beobachtet werden. Die Sender scheinen also Ausnahmeregelungen für den gelegentlichen Einsatz von DSLR’s zu haben, welche noch nicht explizit in den Richtlinien festgehalten werden. Häufige  Einsatzbereiche der DSLR in TV-Produktionen sind Interviewsituationen als Zweitkamera (Nahaufnahmen) und zur Erstellung von verschiedenen Detailaufnahmen.

Serienproduktion

Spätestens seit der Verwendung der Canon 5D MKII für das sechste Staffelfinale der erfolgreichen amerikanischen Serie Dr. House, haben sich DSLR’s in verschiedenen Serienproduktionen etabliert. Die komplette Folge wurde mit der DSLR gedreht. Zuvor wurde die Serie auf 35mm Film aufgezeichnet. Laut Regisseur Greg Yaitanes war es für diese Folge notwendig in kleinen und engen Räumen zu filmen. Somit eignete sich hierfür die DSLR eher, als die bisherige Filmkamera. Da es zu dieser Zeit noch keine speziellen Filmobjektive für die DSLR gab, hat er Canon Festbrennweiten verwendet. Aufgrund des positiven Ergebnisses wurde die DSLR in zusätzlichen Folgen, für bestimmte Bereiche, weiterverwendet.
Auch in anderen Serien werden DSLR’s als Haupt- oder  Zweitkamera verwendet. Die Comedy-Serie Wilfred wurde, aufgrund der geringen Schärfentiefe, komplett mit einer Nikon D800 aufgezeichnet. In der Serie Navy CIS wurde eine Canon 7D für Motorradaufnahmen und Innenaufnahmen in Autos verwendet. Als Zweitkamera kam die 5D MKII weiterhin in den Serien Ghost Whisperer und Californication zum Einsatz. In TV-Serienproduktionen hat die DSLR, zumindest für bestimmte Bereiche, einen festen Standpunkt eingenommen.

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Heutige Marktsituation der Video DSLR in der audiovisuellen Produktion (TV / Serien / Kino)

Auch wenn die anfängliche Euphorie etwas nachgelassen hat, wird die DSLR im audiovisuellen Bereich noch vielseitig verwendet. Anwender schätzen weiterhin die geringe Schärfentiefe und den niedrigen Preis der Geräte. Befragt man Google Trends nach videofähigen DSLR’s, so ergibt sich ein stetiger Anstieg der Suchanfragen zwischen 2009 und 2011, welcher ab 2012 bis heute auf einem ähnlichen Niveau bleibt. Die Prognose (gestrichelte Linie) zeigt sogar noch einen leichten Anstieg der Suchanfragen und somit eine Stärkung der Marktsituation der Video DSLR. Die Kameras scheinen also weiterhin gefragt zu sein, auch wenn die Kamerahersteller bereits versuchen, Alternativprodukte am Markt zu etablieren.

Marktsituation DSLR
Google Trend Analyse zu „video DSLR“

Mitch Aunger ist Betreiber der Internetplattform planet5d.com, welche eine der größten Communities zum Thema videofähige DSLR’s darstellt. Er hat im Jahr 2013, zum fünf jährigen Jubiläum der EOS 5D MKII, verschiedene bekannte Personen in der Film- und Werbebranche zum Thema videofähige DSLR’s interviewt. Aus diesen Interviews hat er ein E-Book mit dem Titel The HDSLR Revolution is over … right? erstellt. Kernfragen der Interviews waren, in wie weit die DSLR für die audiovisuelle Produktion eingesetzt wird und ob sie sich zukünftig weiter am Markt behaupten kann. Laut Augner werden ca. 50% aller amerikanischen TV-Werbespots mit einer DSLR gedreht und ein Großteil des Kamerazubehörs an DSLR-Besitzer verkauft. Die geführten Interviews zeigen außerdem auf, dass viele Filmschaffende durch die Weiterentwicklung von Camcordern mit größeren Sensoren und Wechselobjektiven, die DSLR teilweise ersetzt haben. Camcorder wie z. B. die C-Serie von Canon vereinen große Sensoren und Wechselobjektive mit den Eigenschaften von herkömmlichen Videokameras und sind somit vielseitiger einsetzbar. Preislich liegen diese Geräte allerdings größtenteils über den DSLR’s. Nach und nach erscheinen aber auch Geräte, die vom Preis her in ähnlichen Regionen wie die DSLR angeboten werden. Es gibt einige Camcorder-Modelle (zwischen 3000 € und 5000 €), bei denen die Sensorgrößen Four Thirds, APS-C oder Vollformat verbaut sind und somit eine Konkurrenz, zumindest für die höherpreisigen DSLR’s, darstellen. Aber auch diese Geräte besitzen verschiedene Einschränkungen und Nachteile gegenüber der DSLR, weshalb sie sich noch nicht großflächig durchsetzen konnten. Dies liegt sicherlich auch am etwas höheren Preis, da diese Kameras, zumindest von der Bildqualität, keine großartigen Verbesserungen bieten. Des Weiteren kann man behaupten, dass diese Geräte vermutlich nur aufgrund der videofähigen DSLR’s existieren. Denn nur durch den großen Absatz der DSLR’s haben die Kamerahersteller die Bedürfnisse nach großen Sensoren und Wechselobjektiven, unter dem Preisniveau von Filmkameras, erkannt.

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